Sei nicht GEGEN etwas Schlechtes,
sondern FÜR etwas Gutes!
12 SEP

3 Minuten zu lesen

Warum ist dies so wichtig?
Früher oder später, immer oder auch nur von Zeit zu Zeit will jeder von uns die Welt verändern. Wir tragen in uns eine perfekte Innenansicht des Lebens mit uns herum, in der nur zu akzeptierende Dinge passieren und in der alle Quellen an Irritation und Unbehagen einfach nicht existieren. Wir wissen alle, dass „der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist“. Es gibt jedoch ein einfaches Rezept, wie man einen Weg voller guter Vorsätze bauen kann, ohne manchmal in der Hölle zu landen: anstatt mit Schlecht zu kämpfen, handle achtsam für etwas Gutes. In diesem Blog möchte ich über zwei Kategorien von Anzeichen sprechen, wie man gegen etwas „Schlechtes“ ist und raten, wie man in den „für etwas Gutes sein“-Modus schalten kann.

Kategorie I der Zeichen, wie man gegen etwas ist: Tratschen mit Entrüstung

Wir kennen das alle und haben es oft erlebt – endlose Gespräche über Menschen und Situationen, die uns aus unserer Komfortzone heraus gedrängt haben und eine Beleidigung verursacht haben. Wir verübeln laut und stark, minutenlang, stundenlang oder sogar tagelang jemandem etwas. „Er hat gesagt und dann habe ich gesagt“, „er ist immer besser als ich“ und natürlich „sie ist so eine Schlampe, aber schau mal, wie viel sie verdient“ sind nur einige solche Beispiele.
Wir tratschen über andere mit solch einer Begeisterung, als ob nur das Sprechen darüber all die Irritation heilen könnte, die wir in uns fühlen. Wir betrachten die Quelle der Irritation als schlecht und kämpfen dagegen an. Das Problem bei dieser Herangehensweise ist: Sie führt nicht zu positiven Veränderungen oder konstruktiven Lösungen. Es ist, als ob wir in einem Raum ohne Fenster und Türen im Kreis laufen würden. Als ob wir laufen und laufen, bis wir schließlich erschöpft zu Boden fallen.

Arten des „Dafür-Seins“: Förderung und Unterstützung

Eine weit konstruktivere Herangehensweise wäre, sich auf seinen eigenen Beitrag in einer konkreten Situation zu konzentrieren. Einfach mit dem Tratschen aufzuhören wäre ein Schritt, der Respekt und Bewunderung verdienen würde. Dies wird dir Energie sparen – du wirst voller Glück herausfinden, dass die Entrüstung geringer wird, wenn man sie nicht durch einen externen oder internen Dialog fördert (eine Unterhaltung mit einer realen oder einer nur vorgestellten Person). Wenn du gegen jemand bist, der andere herabwürdigt, beginne einfach damit, dass du Menschen um dich herum respektierst und unterstützt. Wenn du gegen Ungleichheit bist – behandle jeden gleich und tu dies bedingungslos. Wenn dich der Mangel an guten Eigenschaften bei einem Menschen nervös macht, so werde für andere ein Vorbild, indem du diese guten Eigenschaften in dir selbst entwickelst.

Kategorie II des Dagegen-Seins: ein Gefühl von Intoleranz und Hass

Wir waren alle schon einmal in so einer Situation: wir könnten lachen, einen Kommentar abgeben und uns doch immer von den Objekten unserer Intoleranz distanzieren. „Ich kann das nicht ansehen“, „Wie können sie sie als Menschen sehen?“ – das sind nur einige klassische Beispiele dafür, wie sich unsere Intoleranz manifestiert. Wenn Intoleranz so viel emotionelle Energie erfordert, dann beginnen wir zu hassen. Hass verursacht Stress und Stress wiederum verursacht Krankheiten. Man braucht das Bild des Herumlaufens in einem Raum ohne Fenster und Türen hier nicht extra zu wiederholen. Sperr dich nicht selbst in einer destruktiven Situation ein!

Arten des „Dafür-Seins“: Sag „nein“ und baue das Gute auf

Wir können nicht alles akzeptieren und ein gewisses Maß an Intoleranz ist Teil der menschlichen Natur. Ein positiver Aspekt der Intoleranz ist ein konstruktives Nicht-Übereinstimmen, das es uns ermöglicht, dass wir eine Diskussion, einen Dialog führen und neue Antworten suchen. Ein negativer Aspekt der Intoleranz ist eine Handlung gegen etwas. Wir handeln gegen etwas, wenn wir ein schwules Paar aggressiv ansehen oder einen Stein auf Frauen werfen, die eine religiöse Vorschrift nicht beachten, wenn wir Farbe auf einen Pelzmantel sprühen, wenn wir nicht zur Wahl gehen, weil „Politiker sowieso alle Idioten sind“. Der Weg der Gegenaktion führt sehr oft in die Hölle.
Konzentriere dich darauf, neue und schöne Beziehungen aufzubauen, bete und lebe dein Leben nach den Regeln, die du selbst aufgestellt hast, kümmere dich um so viele Haustiere wie möglich und wähle den am wenigsten schädlichen Kandidaten. Es ist deine Wahl, welchen Weg du gehen willst und niemand wird ihn an deiner Stelle gehen.

3 Dinge, an die du dich erinnern sollst oder über die du nachdenken sollst, nachdem du diesen Blog gelesen hast:

  1. Wenn du dich dabei ertappst, dass du über etwas mit Empörung tratscht – hör sofort damit auf. Atme ein. Atme aus. Investiere deine Zeit und deine Energie in Dinge, die dich von deinner Empörung ablenken können und welche das Gute aus deiner Sicht unterstützen können.
  2. Wenn du etwas nicht tolerieren kannst, so versuche zuerst, nicht zu emotional zu sein. Atme tief ein, atme tief aus. Wenn du mit etwas nicht einverstanden bist, konzentriere dich lieber auf etwas, womit du völlig einverstanden bist.
  3. Aber vor allem. Sei freundlich und mitfühlend, egal, was passiert. Lass Freundlichkeit und Mitgefühl zu einem Teil deines Selbsts werden (ich verspreche, das in einem meiner nächsten Blogs zu behandeln). Deine alltägliche Freundlichkeit wird dir helfen, achtsam zu handeln, ohne andere und dich selbst zu verletzen.

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