Erfahrungsaustausch - Porträt einer Yoga Lehrerin: Tina Buchegger
11 AUG

Erfahrungsaustausch - Porträt einer Yoga Lehrerin: Tina Buchegger

3 Min zu lesen

Sie haben alle etwas gemeinsam: alle unterrichten Yoga mit Leidenschaft und Freude, alle haben eine eigene, einzigartige Stimme und alle haben bei mir eine Yoga Weiterbildung abgeschlossen. Heute freue ich mich unheimlich über die Möglichkeit, ein neues Porträt einer Yoga Lehrerin zu präsentieren.

Tina Buchegger unterrichtet Yoga seit April 2017 und hat einen fantastischen Background – sie ist Meeresbiologin und hat durch diesen Beruf die halbe Welt bereist (Unterwasserparadiese inkludiert). Tina leitet Yin Yoga, Hatha Yoga und Kinderyogaklassen in Räumlichkeiten im Waldviertel, in der Wachau und in Wien.

Ich habe 4 Fragen an Tina gestellt und ihr ein paar Ratschläge gegeben, wie sie mit ihren 3 Problemen, die sie als Yoga Lehrerin fast täglich lösen muss, besser umgehen kann. Erfahrungsaustausch: 

Frage 1. Warum hast du dich entschieden Yoga zu unterrichten?

Meine erste Erfahrung war auf den Malediven – ich durfte täglich mit erfahrenen Yogalehrern aus Indien und Sri Lanka praktizieren, die eigentlich mit unseren Gästen gearbeitet haben. Als diese auf Urlaub waren, bekam ich die Möglichkeit sie zu vertreten und für eine Gruppe von 8 Gästen Yoga zu unterrichten. Die Stunde hat Spaß gemacht, es war ein schönes Gefühl, andere inspirieren und anleiten zu dürfen. Danach machte ich die 200 Stunden Ausbildung für Yogalehrende in Rishikesh und im Dezember schließe ich die 300 Stunden Ausbildung im Akshara Yoga Institut in Mödling ab.

Frage 2. Was ist dein Background und wie beeinflusst er deine Arbeit als Yogalehrerin?

Als Meeresbiologin bin ich sehr naturverbunden, habe großen Respekt vor der Natur und fühle mich mit den Kräften der Natur verbunden. Im Yoga macht man ähnliche Erfahrungen. Darüber hinaus geht es im Yoga um Einheit und Verbundenheit, dieses Gefühl versuche ich meinen Teilnehmern zu vermitteln.

Frage 3. Wie würdest du deine Einzigartigkeit als Yogalehrerin beschreiben?

Ich bin eine Lehrerin, die Hatha Yoga unterrichtet und Yin Yoga dabei als Unterstützung nutzt. Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihren Körper und Geist zu respektieren und anzunehmen. Wer respektvoll mit sich selbst umgeht, wird auch seiner Umwelt mit Respekt begegnen, was für mich Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben auf diesem Planeten ist.

Kommentar von Sati: Um diese besonders wichtige Frage zu beantworten hat Tina mit einem Fragebogen gearbeitet, um ihre Einzigartigkeit zu bestimmen. Ich empfehle diesen kurzen Fragebogen, er ist sehr hilfreich, um die weiteren Schritte zu verstehen, wie man sich als Yoga Lehrer/in etablieren kann.

Frage 4. Wie hat die Yin Ausbildung deinen Unterricht beeinflusst?

Es hat den Stil meiner Yogastunden komplett verändert. Statt einer Yang Yoga Stunde unterrichte ich jetzt eine Kombination aus Yin und Yang Stilen. Ich verwende Themen für meine Stunden, beginne diese Themen noch am Anfang in Savasana zu erläutern. Die Teilnehmer lieben das. Mit dieser Dynamik (Yin und Yang) der Stunden habe ich auch mehr Zeit in meiner Stunde für Assistenz und Hands on, als Ergebnis können meine Teilnehmer/innen mehr lernen und erfahren. Es kommt total gut an!

Erfahrungsaustausch: Welche Probleme musst du täglich als Yogalehrerin lösen? Wie kannst du damit besser umgehen

Tina: 1. Problem einer Yoga Lehrerin:
Die Teilnehmer zu schulen, sich auf sich selbst in einer Yoga Stunde zu konzentrieren, ohne sich selbst mit anderen vergleichen zu müssen. Wie könnte man es vermeiden?
Sati’s Empfehlung zum 1. Problem:
Es gibt einen tollen Spruch im Business: „man soll sich selbst nur mit sich selbst von gestern vergleichen“. Du kannst das explizit am Anfang deiner Stunde sagen.

Tina: 2. Problem einer Yoga Lehrerin:
Die Teilnehmer versuchen, ihre eigenen körperlichen Grenzen zu überschreiten, manchmal auf Kosten der eigenen Gesundheit. Wie soll man damit umgehen?
Sati’s Empfehlung zum 2. Problem: Du kannst als Lehrerin in deiner Stunde Prioritäten setzen. Es ist wichtig, den Teilnehmer/innen von Anfang an zu erklären, dass es nicht um die Tiefe einer Vorbeuge geht, sondern um die Erfahrung, im Hier und Jetzt zu sein. Eine tolle Leistung im Yoga ist es, eigene Grenze zu finden, da zu bleiben und den ganzen Körper wahrzunehmen. Eine Yoga Haltung ist keine bestimmte Form, sondern ein Raum für ein liebevolles Treffen mit dem eigenem Selbst. Daran könntest du am Anfang deiner Stunde kurz erinnern.

Tina: 3. Problem einer Yoga Lehrerin:
Es ist sehr schwierig, einen passenden Raum für den Unterricht zu finden. Was kann hilfreich sein?
Sati’s Empfehlung zum 3. Problem:
Ein Zugang zu einem Raum ist viel besser, als der Besitz eines Raumes – du kannst das immer leicht loslassen. Einen Raum in einem Yogastudio zu mieten ist leichter und besser, als die Leute zu einer absolut neuen Adresse zu bringen. Wenn man nach einem Raum sucht: a. am besten mit Yoga Studios zu beginnen – viele vermieten ihre Räumlichkeiten an unabhängige Lehrende b. danach Seminarräume zu recherchieren c. Tanzschule, Beratungsräumlichkeiten (Psychologische Ordinationen). Die Suche soll immer weitergehen, damit du immer einen Plan B hast, falls du den jetzigen Raum verlassen willst / musst. Noch eine letzte Idee – Youtube ist immer gratis, zu Werbungszwecken kannst du deine Stunden immer online stellen!


Wir leben in einer glücklichen Welt, wo es viele tolle Yoga Lehrende gibt und das bedeutet, dass man noch viele Porträts sehen wird und unser spannender Erfahrungsaustausch nie zu Ende ist!

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